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Warum meditierst du?

- eine Antwort von Annegreth Torspecken -eine eigene Antwort schreiben

Wissenschaftler sagen, dass die rechte Gehirnhälfte aktiviert wird, oder das Frontalhirn oder das das Gehirn einen "Krampf" erzeugt,  Sie können die Aktivitäten bislang nur teilweise nachmessen oder durch Eigentests bemerken sie, dass der Mensch in einen anderen Zustand  kommt.

 

Wenn man in den Weisheitslehren des Ostens nachschaut, beschreibt es z.B. Paramahansa Yogananda: „Der Frieden der Meditation ist die Sprache Gottes" (Absatz Erfahrung Göttlichen Bewusstseins), oder Rudolf Steiners bekanntes Buch „Wie erlangt man Erkenntnisse höherer Welten" beginnt mit: „Es schlummern in jedem Menschen Fähigkeiten, durch die er sich Erkenntnisse über höhere Welten erwerben kann."

 

Für mich persönlich ist es eher ein „auf Empfang schalten" für die feineren Informationen, die Dinge, die nicht aus dem Verstand kommen.  Eine eher zweckdienliche und nicht religiöse Sache mit einem hohen Eigennutzen. Also vom Entstehen her genau das Gegenteil von ausdenken, ersinnen, grübeln, denken und strukturieren oder manifestieren. Ein „Auf Empfang schalten", um zu beobachten, was möchte mein ... höheres Selbst (damit meine ich eine intelligentere Form meiner Selbst). Dieses Höhere Selbst ist für mich ein göttlicher Funke oder ein link modern ausgedrückt. Eine Anbindung an den Schöpfergeist selbst, dort liegt mein Ursprung und dort ist das Wissen beheimatet, mehr als nur das, was ich in meinem Verstand erfassen kann. Ich will damit nicht sagen, das ich fremdbestimmt wäre von einem göttlichen oder kosmischen Wesen, sondern ich möchte damit sagen, dass dort eine Metaebene existiert, ein Bereich, der sich mit mehr Eigenschaften meiner individuellen Persönlichkeit auskennt.

 

Damit meine ich nicht nur die Persönlichkeit, die ich bis jetzt in meinem Leben ab meiner Geburt darstelle, sondern zusätzlich kennt diese innere oder höhere Intelligenz auch meine vergangenen Inkarnationen. Hier gibt es ein Wissen, wo Vollkommenheit ist, in welcher Richtung die Evolution gehen möchte, im Sinne von Optimierung und Erfahrung von Kräften und Ressourcen. Evolution im geistig spirituellen Bereich, so wie das göttlich/menschliche Wesen sich in der Persönlichkeit Ausdruck verschafft.

 

Nehmen wir beispielsweise Ihre Aufgabe im Leben. Wenn man in seinem Verstand darüber nachdenkt welche Aufgabe sich ausdrücken möchte oder welcher Art von Beschäftigung Sie nachgehen wollen, fragen Sie sich immer zunächst in etwa „was kann ich am besten, wie schauen meine Zeugnisse aus, welche Sprachen spreche ich welche Fähigkeiten haben ich in Talente verwandelt, was liegt mir, macht mir Freude" und vieles mehr. Wenn ich aber nun noch weiter gehe, in mich hineinhorche, spüre und frage, gibt es einen Bereich, der feiner ist, nicht so aufdringlich. Ein Bereich, der mir mit dem Nachdruck eines feinen seidenen Tuches neue ungeahnte Möglichkeiten eröffnet und Dinge darbietet, die an einem sehr tief in mir liegenden Punkt auf Resonanz treffen. Für meinen Verstand sind sie zunächst gar nicht einordbar, nicht nachvollziehbar warum es gerade diese oder jene Tätigkeit sein soll.

 

Man kann es vielleicht nach einer abrupten Änderung rückwirkend im eigenen Leben verstehen aber es vorausschauend wahrnehmen zu wollen, ist eher ungewöhnlich. Mit einer abrupten Änderung meine ich, das vielleicht eine Scheidung, eine Krankheit, ein spontaner Ortswechsel, eine Kündigung oder eine Nicht-mehr-Identifizierung mit dem Job dazu geführt hat, dass man die Richtung aus einem tiefen inneren Bedürfnis heraus gänzlich verändern musste. Im Nachhinein betrachtet, einige Jahre später denken Sie wouw, genau diese Veränderung hat mir geholfen besser mit ...  zurecht zu kommen, oder genau diese Begebenheit hat wiederum zu dem und dem geführt. o.ä.

 

Heutzutage sind in den Lebensläufen solche Schlenker oder Entwicklungssprünge oftmals schon als Bereicherung angesehen. Früher passten sie ganz und gar nicht in das logische Bild einer Karriere. Wenn man sich einmal für eine Richtung entschieden hatte, musste man das auch zielstrebig weiter verfolgen, um die Karriereleiter stetig weiter zu erklimen. Das stimmt heutzutage nicht mehr ganz so. Ich glaube das die Ausprägung der menschlichen Natur gerade durch die vielfältigen Erfahrungen angereichert wird. Wichtiger Wegweiser oder Maßstab dabei - nicht zu vergessen-, dass Anklingen einer tief im Inneren liegenden - nennen wir es mal - Seelensaite oder das Treffen auf ein Wohlfühlgefühl oder ein Juhu oder wie auch immer man es nennt. Etwas, das in mir anklingt, resoniert, das mich eine Gänsehaut über den gesamten Rücken spüren lässt oder auf eine tiefe innere Freude trifft  - manche nennen es auch einen Ruf.

 

Wenn Sie sich vorstellen, dass wir uns 75 % unserer Zeit - manche mehr manche weniger - mit einer Ideologie eines Fremden identifizieren müssen, weil man irgendwo angestellt ist, wird man sich mehr oder weniger auch mit der Lebensphilosophie des Betriebes identifizieren. Sie können sich vorstellen, dass der ein oder andere mit dieser Situation an irgend einem Punkt seines  Leben nicht mehr glücklich ist. Vielleicht sogar noch nie wirklich glücklich war. Eine Unzufriedenheit im besten Sinne, das Auftauchen einer Krankheit im schlimmsten Fall, sind m.E. ein Indiz dafür, dass wir im tiefsten Inneren nicht unserer seelischen Bestimmung folgen. Dieses ist, wie ich meine, ein persönliches Abbild der heutigen globaln Krisen. Ich glaube, dass wir aufgerufen sind, unser Tun, unser Arbeiten - ja unserem Leben einen andere Sinn zu geben. Ich bezeichne es wiederum als einen höheren Sinn. Dieser Sinn liegt aber nicht wirklich weit von uns weg. Ich meine, es gibt in jedem Menschen einen göttlichen Kern im inneren, der uns genau diesen Weg aufzeigt, absolut konkrete Signale sendet, wenn wir uns ein Stück in die richtige Richtung bewegen. In jedem Einzelnen von uns.

 

Warum bin ich hier? Was will ich lernen? In dieser menschlichen Erfahrung, was ist mein Lebensthema und wo kann ich das am besten im Moment erfahren? Mit meiner Hände Arbeit ausdrücken. Wir sprechen heutzutage von einer Wissensgesellschaft, ich glaube, dass sich diese Wissensgesellschaft verwandelt, dahingehend, dass es zwar immer noch um ein Wissen geht, aber dass es um ein tiefes inneres Wissen geht. Ein tiefes inneres Wissen, das es da noch mehr gibt. Man könnte auch sagen eine Sinngesellschaft oder eine Gesellschaft, die nach einem tieferem sinnhaften Prinzip sucht und versucht danach zu leben. Eine Gesellschaft, die dem Leben einen tieferen Sinn gibt. Ob wir das einen tieferen oder einen höheren Sinn nennen, liegt an der Definition der jeweiligen Fakultät. Die Psychologie bezeichnet es als einen tieferen Sinn, weil sie von einer Verankerung im Unterbewusstsein ausgeht, die spirituellen Weisheitslehren sprechen eher von einem höheren Sinn. Einen übergeordneten Sinn, den wir in einem größeren Ganzen verankert sehen können.

 

Das sind die Punkte, die nach meiner eigenen Erfahrung in der Meditation entwickelt werden können:

 

Körperlich: Ruhe und Gelassenheit, mit den Wogen des Lebens gehen zu können.
Gesundheit als Ergebnis einer inneren Aufmerksamkeit im Außen.

Geistig: Empathie für andere Lebensformen, das Verarbeiten von Geschehenem, Erinnerungen. Loslassen.

Seelisch: Inneres Wahrnehmen, hören für anstehende Schritte im Außen, um einen tiefen Sinn für das größere Ganze zu finden und zu entwickeln.